Soziale Prozesse
Soziale Prozesse sind dynamisch, bedingt vorhersehbar und immer lebendig. Wenn wir uns miteinander tief beschäftigen, wächst Verbindung und Resilienz. Beziehungen sind dynamisch, nicht statisch.
In Gewissem Maße sind Phasen vorhersehbar & es können Räume dafür geschaffen werden.
Soziale Phasen
Soziale Prozesse sind lebendig, oft nicht greifbar und für mich Teil unserer immateriellen Kultur. Scott Peck hat ein Modell der Teamentwicklung1 entworfen, dass aus 4 Phasen besteht. Nach dem Kennenlernen und einer harmonischen Phase, folgen Reibungsprozesse, die notwendig sind für das Gefüge. Danach erst kann Gemeinschaft entstehen. Diese Phasen beginnen neu, wenn sich die Gruppenkonstellation verändert.2
Soziale Prozesse sind nie zu Ende, denn mein aktueller Lebensprozess trifft auf den der anderen Gruppenmitglieder.
Gruppenprozesse
- Intention setzen & ausdrücken, Authentizität einladen.
- Bewusst machen: Menschen lernen miteinander!
- Ohne Offenheit gibt es Streit und Zerwürfnisse.
Meine Erfahrung zeigt: wenn Gruppen, die gemeinsam wirken wollen, in einen ganzheitlichen Prozess eintreten, reicht ein vager Impuls nicht aus. Wünschenswert ist eine starke gemeinsame Vision, die zum Beispiel durch so tolle Methoden wie einen „Traumkreis“3 generiert werden kann. Diese Methode ist aus dem Dragon Deaming entlehnt. Ein Dragon-Dreaming-Prozess4 ist für mich, neben dem Earth-Forum, eine der ganzheitlichsten Methoden für Gruppenprozesse.


Kultur entwickeln
Eine Gruppe kann sich entscheiden, eine Kultur wachsen zu lassen. Es braucht Räume, Kommunikationsskills, ein Gespür für die 8 Schilde und das was eine Gruppe gerade braucht, um zu wachsen. Durchhaltevermögen und Liebe gemischt mit einer Prise gemeinsamer Erlebnisse. Eigentlich wie in einer guten Beziehung. Diese neue Kultur darf wachsen zwischen den Menschen, die sich an einem Platz heimisch fühlen oder in einem Thema. Die sich wirkungsvoll und gestaltend erleben. Die gemeinsam bewusst Räume öffnen für innere und äußere Entwicklung. So können resiliente Biotope entstehen, die Nahrung und Schutz bieten für die heimische Flora, Fauna und alle Homo Sapiens, die Co-kreativ wandeln auf dieser einen Erdin. Mir wurde schlagartig klar: Wir haben nur ein Leben und es ist nicht wichtig was wir tun. Es ist nur wichtig, dass wir es mit Freude tun!
Tief verwoben mit regelmäßigen Redekreisen wächst tiefes Verständnis füreinander. Und manchmal ist es einfach nur ein „Hallo“ und „Tschüss“ im Arztwartezimmer das signalisiert:
Ich sehe Dich.