Prozesshaftigkeit
Wie ich schon erwähnte: Alles ist ein Prozess. Nicht im juristischen, sondern im lebendigen Sinne. Zwischen Tomaten und Pizzasauce liegt ein Kochprozess, zwischen Kraut und Kimchi eine Fermentation, zwischen Kindheit und Erwachsensein komplexe Entwicklungsprozesse.
Und was bleibt übrig, wenn der Bleistift gespitzt wird?

Im Prozess des Schreibens löst sich der Stift auf. Aber er hinterlässt dabei Spuren in Form von Späne, die sich von ihm, von Anfang bis Ende des Textes, abschälen und so die Worte freilegen.

Was in Windeseile über Nacht entsteht, hat oft keine Standfestigkeit, Nachhaltigkeit oder ist von Dauer. Lass Dir Zeit für Entwicklung und nimm Dir ein Beispiel an einem stabilen Ökosystem wie einem ausgewachsenen Wald.
Im Prozess zu leben, schenkt uns die Notwendigkeit, zurückzutreten von „dem, was wir wollen“ und stattdessen in die tiefe Beobachtung einzutauchen. Brauche ich gerade eine Vision oder Idee? Orientierung? Klarheit durch Reflexion? Struktur im Tun oder etwas Pause zur Regeneration?
Deswegen ist Permakultur die permanenete Impermanenz!